Hintergrundnutzung
In der Radiacode-Anwendung können Sie nicht nur das Spektrum der akkumulierten Emissionen im Diagramm anzeigen, sondern es auch mit dem zuvor gemessenen Hintergrundspektrum vergleichen. Sie können sowohl das Spektrum als auch die Hintergrunddiagramme gleichzeitig im Überlagerungsmodus anzeigen oder ein Diagramm der Differenz zwischen dem aktuellen Spektrum und den Hintergrundwerten anzeigen.
Um einen Hintergrund zu nutzen, müssen Sie ihn zunächst mit dem Gerät über einen bestimmten Zeitraum messen. Speichern Sie dann das resultierende Spektrum in der Spektrumbibliothek. Tippen Sie dazu auf die Schaltfläche für das lokale Menü im Spektralfenster:

Wählen Sie „Spektrum in Bibliothek speichern“ aus dem Dropdown-Menü. Sie werden aufgefordert, das Spektrum zu benennen. Das Spektrum wird mit diesem Namen in der Bibliotheksliste angezeigt. Wenn Sie die Option „Als aktuellen Hintergrund festlegen“ aktiviert lassen, wird das Spektrum nach dem Speichern als Hintergrund im Diagramm angezeigt. Sie können den Hintergrund auch in Zukunft aus der Spektrenbibliothek auswählen.
Es gibt zwei Modi zur Anzeige des Spektrums und des Hintergrunds. Im Überlagerungsmodus wird der Hintergrundgraph über den Spektrumgraphen gezeichnet—das Spektrum wird in Orange und der Hintergrund in Grün angezeigt. Im zweiten Modus wird der Unterschied zwischen dem Spektrum und dem Hintergrund angezeigt, und der Graph ist lila gefärbt.
Im Modus, der den Unterschied zwischen dem Spektrum und dem Hintergrund anzeigt, wird die Differenz in der Zählrate dargestellt. Dies liegt daran, dass der Hintergrund und das aktuelle Spektrum immer unterschiedliche Akkumulationszeiten haben, was es unlogisch macht, die Anzahl der akkumulierten Impulse zu subtrahieren.
Bei der Verwendung von Spektrum und Hintergrund von verschiedenen Geräten zur Überlagerung mit Ihrem Radiacode ist es wichtig zu beachten, dass unterschiedliche Geräte unterschiedliche Kalibrierungsfaktoren haben. Beim Überlagern von Spektraldiagrammen vergleicht die Anwendung diese Kanal für Kanal (der erste Kanal mit dem ersten Kanal, der zweite Kanal mit dem zweiten Kanal usw.). Verschiedene Geräte haben unterschiedliche Emissionsenergien, die den gleichen Spektralkanälen entsprechen. Daher treten bei der Überlagerung von Diagrammen von verschiedenen Geräten Unterschiede in den Positionen der Peaks auf, die der gleichen Emissionsenergie entsprechen.
Wenn die Anwendung eine solche Situation erkennt, gibt sie eine entsprechende Warnung aus. Das Radiacode-Gerät kann anhand seiner Seriennummer identifiziert werden.
Aktualisiert: 9. Jan. 2026